Wednesday, November 25, 2015

HAPPINESS can be found even in the DARKEST of times if one only remembers to turn on the LIGHT

Why are we having bad times? Why does it often seem, that there's a dark cloud of bad luck above us, hunting us like some kind of deer?
I believe, that sometimes we have to fall, to see our world from the ground. To see how big and beautiful it is, what we've reached. To see which people kneel down to us to help us up again. To feel satisfied again, with what we have. Because in our world, it's always "faster, stronger, more". But to be honest, that's not the purpose of our existence.
It's living each day as if it is the first - or the last. To appreciate all the lucky little things surounding us. By getting up, appreciate the sun for getting up like you did. By looking into the mirror -  be proud of that being you see, make yourself a compliment, oh dear you got beautiful eyes! By driving to work, freak out because they're playing one of your favourite songs in the radio. At work/school, be happy to see all your friends again - death can be quick, so be thankfull to see them all healthy again. Just a few examples. Even negative things can change into positve things. Your lunch wandered out of it's tupperware and isn't eatable anymore? Throw it away and treat yourself with something delicious from the bakery! Your ballpoint pen dotted your clothes? Time for some shopping!
Point of view - that's it! Don't let anybody darken your day! And with that, some pics of my "a bit darker" last half year (ATTENTION: FOTO-SPAM!):
wonderful Dublin vacation
finally satisfied with my style
trip to "Walhalla" in Regensburg...
...with selfie-orgy...
...and getting to know some wonderful new people
partying in the netherlands...
...shot the best selfie ever...
...they didn't know how to mix a "Weinschorle" (whitewine with sparkling water)
often wen to eat Sushi and drink Bubbletea with my Bae
3d relation-ship-anniversary with my waifu...
...at the danube...
...in front of Regensburg's mediaval town-hall
Tora (my car) being absolutely well-behaved, reliable and good-looking this year - thank you Baby ♥
to be or not to be
working hard for the magazine GAL-VIP
collecting some more lenses
having a super-good Halloween
So besides all the bad stuff that happened this year - a lot of good things happened, too (and I didn't name all).

My plan for the future is:
๑ reduce work-time (from 38,5 hours per week to maybe 30)
๑ teach my waifu properly how to do the household
๑ pay more attention on my needs (time for myself, min. 7 hours sleep per day) and demand them
๑ do the things I really want, not the things people expect me to do, listen to me or close friends/family instead of giving one single shit on society - it's my life, it's my luck!

If everything works the way it's supposed to, I should've more time to:
๑ concentrate more on my actual strength's, on the things I really like (writing, photography/drawing/being creative)
๑ live the life, a young person at my age should actually have, by meeting friends, partying, just have fun being alive
๑ spend time with my family

So you see: don't give up, with a little time you always find solutions for your problems!


Have a happy life!

Thursday, November 12, 2015

Nur Spiegel

Was siehst du, wenn du in den Spiegel siehst?Ist es die erfolgreiche Frau? Ist es der überarbeitete Familienvater? Ist es der etwas pummligere Junge?

Was auch immer du siehst - es ist nur dein Spiegelbild. Es ist nur Haut - deine Haut - die du da betrachtest, es sind nur körperliche Abfallprodukte, die Haare und Co bilden, es sind nur Knochen, Fett und Muskeln, die deine Statur bilden. Und es ist nur dein Kopf, der dir sagt, ob dir das, was du siehst, gefällt oder nicht.

Wem also sein Spiegelbild nicht gefällt, dem müsste man also nur den Kopf ausschalten. Die Versuche dazu führten in der Vergangenheit für gewöhnlich zum Tod und auch heute im 21. Jahrhundert ist man keinen Schritt weiter.

Was also, wenn du vorm Spiegel stehst und dich zwar siehst, aber dein Kopf strikt dagegen ist, was du da anschaust? Wenn dein Kopf dir sagt, dass da etwas nicht stimmen kann? Wenn Herr Kopf immer wieder mit der Faust auf den Tisch haut und rumbrüllt, was dass denn für eine Sauerei ist? Wer "da oben" bei der Körpervergabe wieder mal geschlafen hat?

Nun, dann hat man ein Problem, das mit keinem "nur" der Welt verringert werden kann. Und ich habe seit ich in die Pubertät kam, ein Problem mit dem, was ich im Spiegel sehe.

Als ich klein war, waren es ja nur die Eltern, die mich angezogen haben, das würde sich ja ändern, wenn ich erwachsen wäre und selbst entscheiden könne, was ich anziehe. 
Als ich älter wurde, wussten meine Tanten und Verwandten ja nur nicht, was sie einem Mädchen sonst schenken sollten. Ich war sicher, dass sie es nicht böse meinten, aber enttäuscht, dass sie mich so wenig kannten. Das würde sich schon noch ändern, wenn ich älter war, ich konstant in meiner "Phase" geblieben war und sie es aufgegeben hätten, wenn sie sich vielleicht sogar die Mühe gemacht hätten, sich nicht nur mit meinem Äußeren, sondern auch mit mir als Mensch abzugeben. Bis heute ist dergleichen in meiner Verwandtschaft nur sehr spärlich passiert. Ich bin wohl eine so schillernde Persönlichkeit, dass es den Rahmen ihrer sorgsam gehüteten Normalität und Perfektion eh schon sprengt. Da muss man nicht auch noch mehr damit zu tun haben.
In der Grundschule zeigte mir mein Spiegel nur, was ich nach außen lebte: dass ich nichts auf mein Äußeres gab, dass ich nichts Besonderes war.
Die Zeit in der ersten weiterführenden Schule war ich einfach nur verrückt. Ich würde mich bestimmt festigen, mich irgendwann akzeptieren können, irgendwann vielleicht sogar Schönheit im Spiegel entdecken.
Auf dem Weg zum Abitur dachte ich nur, ich wäre glücklich, sogar verliebt. Mein Spiegelbild war nicht länger meines, jemand anderes stand dort, jemand anderes der nur seiner Liebe gefallen wollte. Ich wusste nicht mehr, wer ich war. Es waren immer nur die anderen, die mir sagten, wie ich zu sein hatte.

Und du? Kennst du die Person, die da vor dir im Spiegel steht? Warst du mutig genug, egoistisch genug, nicht auf andre zu hören? Deinen eigenen Weg zu gehen, notfalls über Leichen? Falls ja - lass dir von mir gratulieren, denn ich bin es nicht.

Ja, ich bin ein Mann. Aber nein, weder mein Spiegel noch irgendjemand sonst wird mich je so sehen können. Deswegen bin ich in Therapie.

Einen Ergänzungsausweis werde ich mir bei Gelegenheit holen. Um wenigstens eine Sache zu haben, wo ich so erscheine wie ich bin.

Eine Hormonersatztherapie kann ich nicht machen. Spätestens wenn sich meine Stimme ändert, müsste ich in der Arbeit und bei meiner Familie sagen, was Sache ist. 
Mich in der Arbeit zu outen, dafür bin ich zu feige. Ich habe in meinem Leben bereits genug peinliche Dinge durchkämpfen müssen (wie mein Outing, dass ich homo bin), wie steh ich denn dann da? Ich kann die abwertenden, abfälligen Gedanken der Leute förmlich spüren. Assozial, werden sie denken, verrückt, durchgedreht, (psychisch) krank. Sie würden es weder zeigen noch sagen, einigen wäre es auch egal, aber die Peinlichkeit! Gott, man stelle sich die Peinlichkeit vor! Der Tag 0, an dem ich meine Chefin um ein persönliches Gespräch bitten müsste und ihr sagen müsste, dass sie mich all die Jahre nicht gekannt hat und ich einer dieser Spinner bin, die sich einen anderen Körper wünschen. Gott!!! Allein beim Gedanken daran möchte ich im Erdboden versinken! Oder der Tag 1, wo ich dann zu meinem Bereichsleiter gehen müsste und zu meinem Direktor und OH MEIN GOTT. Ich will auf der Stelle hier und jetzt mitsamt Schreibtischstuhl im Boden versinken! Und nein, der Geistesblitz, dass ich dann mit meinen KollegEN aufs Männerklo mitmüsste, macht es nicht besser. Mir ist gerade so heiß vor Scham, dass ich ganz nassgeschwitzt bin. Das ist nur einer der Gründe, warum ich einfach keine HET machen KANN.
Hinzu kommt meine Familie, die dieses Jahr gesundheitlich sehr viel durchmachen musste, die heftiger Belastung ausgesetzt war - vor allem meine Mutter. Sie ist so stolz auf mich, so wie ich bin und sie hat mich gern, wie ich bin. Wenn ich sehe, wie gut sie es findet wo ich stehe im Leben, bestätigt mich das darin, dass ich zumindest teilweise ein wenig etwas richtig gemacht haben muss. Ihr sagen zu müssen, dass sie das Einzige verliert, worauf sie stolz ist, würde nicht nur mein Herz brechen. Ich habe Angst, sie damit zu vernichten, sie für immer zu verlieren. Ich weiß aufgrund meines homo-outings, dass sie kein sehr offener Mensch ist und immer erst sich selbst anzweifelt. Es ist abzusehen, dass sie erneut wie damals reagieren wird und mich mindestens ein Jahr verstoßen wird. Wenn nicht sogar schlimmeres geschieht, ihre schlaflosen Nächte sie nicht sogar zum Schlimmsten treiben - sie ist sehr, sehr, sehr sensibel, beinahe zerbrechlich. Ich will mich nicht in den Mittelpunkt drängen, die Genesung meines Papas hat momentan oberste Priorität - seine Reaktion kann ich übrigens überhaupt nicht einschätzen, aber ich denke auch er würde sich fühlen, als wäre ich gestorben. Nein, dass kann ich keinem krankem Mann antun. So herzlos bin ich nicht.
Auch ein Punkt gegen die HET ist, dass man angeblich teilweise sehr schlimm Akne bekommt und bestialisch stinkt, Aggressionsausbrüche hat. Ja, ich gestehe: ich bin ein sehr oberflächlicher Mensch und sollten diese Dinge eintreten, würde ich mich bis es vorbei ist nicht mehr aus dem Haus trauen. Und man ist ein Leben lang abhängig von den Fremdhormonen, die eigentlich genau so wenig zu einem gehören wie der eigene Körper.
Noch ein Grund ist meine Freundin, die Bärte absolut hasst. Männer übrigens auch. Und ich muss ganz ehrlich sagen... wenn ich schon einen Bart hätte, dann hätte ich einen PRÄCHTIGEN Bart, einen, der mindestens eines Thorin Eichenschild würdig wäre! Das wäre ja sonst, wie wenn man seidige, dichte, tolle, lange Haare hätte und immer mit einer billigen Kurzhaarperücke rumläuft!
Klar, ich hätte schon gerne das Fett von der Hüfte und mehr Muskeln - aber das Stelle ich wegen oben genannter Gründe lieber hintenan und versuche mit Krafttraining gegen meinen Körper vorzugehen.

Von all den geschlechtsangleichenden Operationen, die es gibt, ziehe ich für mich nur die Mastektomie in Betracht und das ist momentan auch das Einzige, was mir wirklich wichtig ist. Ich kann nicht vollständig werden, was ich bin. Aber ich kann diesen völlig überflüssigen, wabbligen Milchaufsatz loswerden, der mir leider gratis Nachgeschickt wurde. Dann könnte ich zumindest wieder atmen und hätte kein Herzrasen/Enge in der Brust mehr, das würde den Fehler des schlafenden Mannes in der Körpervergabe-Stelle "da oben" so weit ausgleichen. Ich mein, man stelle sich vor - ich bräuchte mal nicht diese zwei idiotischen Stoff-Dreiecke auf der Brust beim Schwimmen! Ich müsste nicht gehen wie Quasimodo, damit auch ja kein Ansatz eines schlabbrigen Fetthügels sich durch den oberen Teil meines Oberteils drückt! Meine Wirbelsäule könnte wieder leben! Ich könnte mich beim Sex sogar mal ausziehen! Zustände wie im Paradies! Was für andere selbstverständlich ist, wäre für mich ein neues, glücklicheres Leben.
Natürlich habe ich Angst, dass die OP schief läuft. Natürlich habe ich Angst, dass ich danach vielleicht noch mehr leiden muss als eh schon. Aber wer nie etwas versucht, wird auch nie etwas gewinnen, nicht wahr? Und was hätte ich schon zu verlieren? Selbst wenn meine Brust hässlich wird, würde sie flach sein. Und allein das wäre schon ein neues Leben.

Dafür kommt eine Namens- und Personenstandsänderung überhaupt nicht für mich in Frage. Man lese hierzu ab dem unerstrichenen "outen" nach, warum dem so ist.

Und du? Was hältst du nun von mir? Nichts Halbes und nichts Ganzes, wirst du dir denken, ja. Weder noch. Aber mit dieser Lösung enttäusche ich weder mich, noch diejenigen, die mir wichtig sind.

I'm a lion and now it's fight-time!

Tuesday, November 10, 2015

Der Weg ist das Ziel?

Hier eine kurze Aufstellung, was als Transmann auf einen zukommt:
 
1) Psychotherapie (PT):
WO? Psychotherapeut
DAUER? 18 Monate bzw. 25 Sitzungen
KOSTEN? trägt die Krankenkasse

2) Ergänzungsausweis:
WAS BRAUCHT MAN? Angabe angestrebter Vorname + Postanschrift + Mailadresse +  Telefonnummer, Kopie vom Perso, Passbild und Körper-Größenangabe, Bescheinigung des Arztes/Psychotherapeuten über die Transsexualität, Kopie des Einzahlungsbelegs, frankierter und adressierter Rückumschlag, Einverständniserklärung zur Stichprobenkontrolle
KOSTEN? 15 Euro + Postkosten
DAUER? 3 - 4 Wochen
WO? dgti

3) Transsexueller Lebenslauf:
WAS BRAUCHT MAN? Zeitliche Struktur (Zeit von Geburt bis Einschulung, Grundschulzeit, weitere Schulzeit bis Pubertät, Zeit der Pubertät bis zum Einstig ins Berufsleben, darauffolgender Lebensabschnitt bis heute), Inhaltliche Struktur (Eigenwahrnehmung und Gefühle, Kontake und Konflikte mit Gleichaltrigen/beide Geschlechter/eigenes Geschlechtserleben, Kontakte und Konflikte mit Älteren, Freundschaften/Partnerschaften - reales Erleben, Vorstellungen und Wünsche) und am Schluss augenblickliche Gefühlslage und soziale Lage, Perspektiven, die man sich erhofft
WOZU? Vornamensänderung und Personenstandsänderung

4) Hormonersatztherapie (HET):
WAS BRAUCHT MAN? Gutachten mit medizinischer Indikation, 1 Jahr Psychotherapie mit einjährigem Alltagstest
WO? Endokrinologe
KOSTEN? lediglich die gesetzliche Medikamentenzuzahlung
DAUER? ein Leben lang

5) geschlechtsangleichende Operation (gaOP):
WAS BRAUCHT MAN? 6 - 9 Monate Hormontherapie, Antrag, psychiatrische Untersuchung, wohlgestimmter MDK
KOSTEN? bei der Krankenkasse beantragen
WO? Klinik des Vertrauens
WIE VIELE? bei Transmännern meist 4 - 6

6) Coming-Out:
WAS BRAUCHT MAN? man muss wissen, was man will; ein ganzes Weltmeer voller Mut; Taktgefühl und Einfühlungsvermögen
KOSTEN? eventuell Familie und Freunde
WO? im günstigen Augenblick

7) Namens- und Personenstandsänderung (VÄ und PÄ):
WAS BRAUCHT MAN? zwei unabhängige Gutachten, Transsexueller Lebenslauf, 3 Jahre Transsexualität, gerichtliche Anhörung
DAUER? 6 Monate bis über 3 Jahre
WO? Gericht
WANN? sobald man sich seiner Identität sicher ist und der Therapeut dies auch befürwortet
KOSTEN? alle Kosten die von den Behörden für die Änderung offizieller Dokumente (z.B. Personalausweis) verlangt werden, Gerichtskosten






Tuesday, October 27, 2015

Der Tag, an dem ich aufhörte, meinen Vornamen zu benutzen.

Eigentlich war es mehr ein Prozess. Doch irgendwann beschloss ich, dass ich mich am Telefon nur noch mit meinem Nachnamen melde. Es fühlt sich wie Verrat an, Verrat an meinen Eltern, die diesen Namen so sorgfältig für mich ausgesucht haben. Die dieses Lied im Radio hörten, sich anstrahlten und beschlossen:

"So nennen wir unsere Tochter!"

An sich mag ich meinen Vornamen. Es stört mich nur das letzte "a". Dieses eine überflüssige Ding, wie die Natur mich auch körperlich mit Überflüssigem/Unpassendem ausgestattet hat.

Ich habe Angst davor, es abzulegen, doch gleichzeitig kann ich den Tag kaum erwarten. Ich habe Angst davor, wie alle reagieren werden, doch gleichzeitig ist es mir egal. Ich bin 25 und möchte endlich geboren werden. Jetzt. Ich möchte nicht mehr tagtäglich schauspielern, mich in die Rolle dieser Frau mit dem Namen mit dem "a" am Schluss zwängen. Welch Ironie, dass sogar meine Kollegen dieses "a" teilweise auslassen.

Möglicherweise war es nie für mich bestimmt.

Ich werde diesen Namen zumindest als Erstnamen ablegen und hoffe, dass man mir verzeihen möge. Dass meine Eltern sich nicht gekränkt fühlen, oder sich fühlen, als wäre ihr erstgeborenes Kind mit dem Namen gestorben. Denn ich glaube so wird es sich für sie anfühlen und in mir bricht etwas beim Gedanken daran. Ich möchte schreien, ich möchte rennen, davonlaufen, doch gleichzeitig bin ich bereit mich mir zu stellen, mich dem zu stellen was ich bin. Ich möchte mich verstecken und gleichzeitig greife ich gedanklich zu Schild und Schwert um mich zu wappnen für das was kommt. Ich binde meine Haare zusammen, richte mich auf, halte den Schild vor mich und starre dem Heer entgegen, welches im Dunkel der Dämmerung mit Trommeln und heiseren Stimmen auf mich wartet. Es wird eine lange Schlacht werden.

Doch ich werde Sie neugeborgen, lebendiger denn je, mit neuen Vornamen verlassen. Und sie werden alle mit einem "R" beginnen.

Saturday, October 17, 2015

Requiem for autumn

Hello you sweetest people on earth! Finally it's weekend! I hope your week was fine and nobody made you pissed! I've time now to present you my newest haul:

I'm quite satisfied with all this new stuff, except the nose-ring, which looks absolutely catastrophical on me. This is how one of the pieces looks worn:
How much I paid? It's a secret ;|p. At the end of this entry I'd like to say, that I envy every single person being at the Frankfurt bookfair today - have fun for me Q___Q

Until the next time, my lucky little fellas! Stay positive, well-mooded and relaxed!

Monday, October 12, 2015

There's an eastwind coming...

Hallo zusammen - endlich wieder einmal! Ich wollte in den letzten Monaten oft mal posten, aber es wäre kein schöner Blog-Eintrag geworden, also hab ichs gelassen - man will in einer Welt voller "es geht mir so super"-Blogger schließlich nicht unangenehm auffallen ;|). Ohne mich in die Riege der "es geht mir so schlecht"-Blogger einreihen zu wollen - es gab mehrere Gründe, warum ich nicht gepostet habe.

Nur kurz als Begründung (falls es überhaupt irgendwen interessiert): mein Dad hatte Anfang Juni einen Schlaganfall und die letzten Monate ging ich durch die Hölle. Es fiel mir sehr schwer, mich mit seinem Schicksal abzufinden, mich mit meinem Leben abzufinden, so wie es ist. Ich suchte nach Dingen, die mein Leben sofortig glücklicher machen und scheiterte kläglich, fiel tief, stand wieder auf, krachte erneut zu Boden, rappelte mich wieder auf, wurde erneut hinabgedrückt in ein tiefes Loch, kletterte wieder heraus und - ja. So ging das nun über ein viertel Jahr.

Mein Dad ist jetzt beinahe wieder der Alte - vielleicht noch etwas langsam im Kopf, aber er hat nicht aufgegeben und um sein altes Leben gekämpft.

Meine Kollegin ist nach einem viertel Jahr endlich wieder im Dienst und ich muss nicht mehr zwei Vollzeitplätzen gerecht werden - auch wenn ich das laut meinen Vorgesetzten mit Bravour bestanden habe. Ich weiß nicht, wie ich das gemacht hab, aber ich wurde gelobt und es war mir fast peinlich, so sehr haben sie meine Leistung herausgestellt (natürlich bin ich auch ein kleines bisschen stolz darauf, auch wenn ich wirklich nicht weiß, wofür).

Und auch der drohende Umzug wegen des Studiums meiner Freundin macht mir keine Bauchschmerzen mehr. In den letzten Monaten war sie (für mich mit) so stark, hat mich teilweise halb tragen müssen, weil ich so neben mir stand und ich bin nun davon überzeugt, dass wir alles überstehen werden, was uns vielleicht in einer fremden Stadt erwarten wird. Um sie zu zitieren: "mit dir würde ich sogar in einer Pappschachtel wohnen". Ja, würde ich.

Ich mache seit ca. 2 Monaten nun aktiv 4 x wöchentlich Krafttraining und habe meine Ernährung auf überwiegend Obst und Gemüse umgestellt. Die Waage ist davon noch unbeeindruckt, aber der Spiegel singt (meine Jackets btw auch, musste mir neue kaufen).

Es stehen bei mir auch einige Änderungen an, die mir vorkommen wie Geburtstag, Weihnachten und Silvester gleichzeitig. Die Sache mit meinem Dad hat mir gezeigt, wie schnell ein Leben vorbei sein kann. Wie wenig es einem selbst, einem persönlich bringt, wenn man jedem gerecht werden will, sich für jeden verbiegt, sich nach jedem richtet und das eigene Glück "dem Glück des Gemeinwohls" unterstellt empfindet. Ich finde, es ist an der Zeit für mich, vollkommen glücklich zu werden. Vollkommen zu werden. Deswegen bin ich seit fast einem Monat in Therapie, nächste Woche bin ich bei meinem Arzt zum besprechen der Hormontherapie und eventuell steht auch eine Operation an.
Ich bin nicht länger weiblich und ich forme meinen Körper jetzt so, wie er für mich perfekt ist. Ohne Rundungen, mit Muskeln, ohne Schwabbel, ohne etwas, das ständig im Weg ist und gar nicht zu mir gehört.
Ich habe acht Jahre lang gezögert, diesen Weg zu beschreiten. Doch nun MUSS es sein, denn ich will mein Leben nicht länger in einem weiblichen Körper leben. Ich will endlich ich sein. Ich, Reita, oder Rafal (was lustigerweise "Gott hat geheilt" bedeutet). Und das bin ich, wenn ich endlich ich bin.

Jetzt gibts wieder wöchentlich was von mir! (so fern's was Interessantes zu posten gibt X|D). Bis dann!

Monday, June 22, 2015

My vacation in Dublin (warning: picture spam!)

I'm really sorry for not posting so long, but here it finally is: the entry about the awesome stay in Dublin from 22. - 27.05.15!


Day 1:
Our plane from Aer Lingus ♥
"The Spire", which we saw every day
You see this dark hole? That's the entrance to Temple Bar, where all the irish Pubs are!
in Temple Bar with hobo sneaking my selfie on the left
some church (Dublin has MANY of it!)
in the Park "St. Stephen's Green"
St. Stephen's Green
some building with awesome door

Day 2:
the Halfpenny Bridge
Dublin Castle
Church in Dublin Castle
Christ Church on the rigth and Dublinia in the back
Dublinia
St. Patrick's Cathedral
Fish and Chips and Starbucks with street-music
fun with a sticker at the hotel

Day 3:
landscape, photographed from the DART (dublinish train)
me on the beach
my gf and a crow on the beach
beach, beach with heart and the irish watergully-cover
awesome birthday-meal!

Day 4:
landscape at Glendalough
old church in Glendalough
VERY old celtic cross in Glendalough
smaller church and rescue-tower in Glendalough
our visit in the Pub ♥

Day 5:
some sitting at the Liffey
some museum
some church

Day 6:
busty statue
in the plane, ready to take off
Well, I must say that I've enjoyed being in Dublin/being in Ireland a lot. The people there are much more friendly and open than in germany. Everything is taken with humor and a smile and you can feel the warmth, the Irish still have in their hearts, even in a big city like Dublin. They're not that keen on keeping to the rules, walk over the street even when it's red and if the bus is full - well, then they conjure another one out of nothing. Everywhere in the city you smell the presence of the ocean and you feel the salty wind in your face. You hear the screams of the seagulls and the music, which is played everywhere. I must admit that I never felt so alive. I never felt so free.
You're not treated as a foreigner, everyone talks to you as if you're an old friend and live as long in Dublin as them. You just HAVE TO love Dublin and the city loves you back by showing you amazing parts of history, cute little Pubs and charming almost decayed houses. Different to Germany, you just here English or Irish, everyone seems to feel as "irish", not as Arabian/Chinese/Korean/whatever.

To be honest it really was hard to say goodbye and fly back to germany. I could live there. I felt so happy in this city like nowhere else, I felt home, I felt easy. So if anyone plans to visit Dublin/Ireland - please take me with you!
。゚ヽ(゚´Д`)ノ゚。