Monday, January 23, 2012

Ich wollte euch einfach nur sagen...

...dass ich im moment einfach nur glücklich bin.

Seit dem denkwürdigen Tag, an dem ich mich endlich von X lösen konnte, bin ich jeden Tag wieder glücklich. Einfach glücklich. Auch wenn es regnet, auch wenn Montag ist, auch wenn ich Freitags lange in der Arbeit bleiben muss - ich bin glücklich. Auch wenn in MSN keiner Zeit für mich hat, auch wenn das Essen in der Kantine scheiße war - ich bin einfach nur vollends glücklich.

Ich fühle mich, als wär mir ne riesige Last, die mich ständig runterzog, abgefallen. Ich habe einfach völlig neu angefangen. Und meine neue Wohnung, in der ich diesen Blog schon schreibe, macht den Neustart perfekt.

Der Umzug verlief bis auf ein paar kleinere Dinge komplikationslos. Die Möbel stehen, ein bisschen Kleinkram muss noch eingeräumt werden, ein bisschen noch dekoriert, meine Waschmaschine kam heute (sie is so toll - ich hätte echt NIE gedacht, dass ich das von einem HAUSHALTSDERGERÄT sagen würde), am 1.2. kommt meine wunderhübsche italienische Küche - ich fühl mich wie... wie... es gibt fast keinen Vergleich. Es fühlt sich an wie wenn nach dem Winter die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen auf einen scheinen und es warm wird, so dass man die Jacke ausziehn muss. Es fühlt sich an wie damals nach der letzten Abi-Prüfung, als man ins Freie gestürmt ist mit den andren und sich erstmal mitten auf dem Schulhof ein Bierchen aufgezwickt hat. Es fühlt sich an wie damals, als ich die Zusage für meine Ausbildungsstelle hatte. Es fühlt sich an wie damals, als ich meine Musikinstrumente bekam. Alle positiven Gefühle der Welt strömen momentan durch mich. Es gibt nichts Negatives mehr. Keinen blöden Idioten, der mir irgendwo im Hinterkopf rumschwirrt und an den ich z.B. Schuldgefühle verschwenden muss.

Ich bin einfach nur glücklich. Glücklich mit meiner Fam, die mir so beim Umzug geholfen hat, glücklich mit meinen Freunden die hinter mir stehn und glücklich mit meiner wunderhübschen Freundin, deren Gesellschaft so angenehm ist, dass ich sie am liebsten (sowohl online als auch in real) nicht mehr gehen lassen würde.

Friday, January 20, 2012

I'm moving!

I barely still can't believe it but - I'm moving. From tomorrow on I'll have my first own apartment!

Most of the time moving is fun. Sure - there are undeniable a few moments when I think "Mmh... it's so much work, I want to be lazy, mmmh, do not want to, I've spent already so many money, etc.". - anyway I'm looking really forward to tomorrow - the first day in my apartment. Most of all I'm looking forward to the first bath in MY bathtub *g* finally - FREEDOM!

Yeah - I've strayed from the topic. Actually I wanted to tell you that it COULD be that I'm now a few days not online (too much moving-stress, not-working-Internet, etc. - I don't want to know what COULD happen...). I hope you'll have nevertheless a great time (but don't party without me ò___ó), we'll see/write us soon!

Monday, January 16, 2012

KNUT


KNUT is the day, when you're kicking out your old stuff and gettin ready for new things. This is exactly how I feel. I got the KNUT-feeling.

I kicked the negative stuff out and now I'm ready for sth new!

Get the KNUT-feeling too and seperate yourself from stuff that burdens you!
(sorry but the picture fit that good X|D)

Sunday, January 15, 2012

Ich kann einfach nicht mehr.

Eigentlich war ein ganz anderer Blog-Eintrag geplant. Einer mit Hoffnung, mit Mut... aber die war nur ein paar Stunden da.

Juni 2011: Jedes zweite WE auf der Autobahn wegen X.
September 2011: Das Aus auf der Connichi, Urlaub + Connichi + Cosplay umsonst. X hat mich darum gebeten weiterhin befreundet zu sein, ich sagte ja. Heftiger Liebeskummer wegen X, 10 kg abgenommen, in der Arbeit einiges verbockt, X hat mich überall gelöscht, kurz darauf auch Ruka - ich wusste nicht mehr wem ich trauen kann
Oktober 2011: erster Kontakt seit längerem mit X, wurde behandelt wie n Aussätziger und hingestellt wie ein Assi ("Trotzdem find ich es löblich, dass du das in Zukunft lassen wirst.", "Mir fehlt also schon mal die Zeit, mich mit dir auseinander zu setzen.", "Die FBM über werd ich auch ganz normal zu dir sein, du weißt, dass ich nicht nachtragend bin, ich werde dich also nicht wie Dreck behandeln oder so. Als hätte ich das nötig."). Klar hab ich viel verbockt, ich hab dafür eingestanden... aber sowas hatte ich nicht verdient. Ich hab auch meinen Stolz.
November 2011: wieder Kontakt zu X (weiß nich mehr wie das gegangen is), fast befreundet, trotzdem noch Zerstörung in mir drin so weit das Auge reicht
Dezember 2011: Diskussion in MSN wegen gewissen FB-Dingen - X ging off, ich hab ihr eingeschränkten Zugriff auf mein FB-Profil gegeben weil es mir gereicht hat - unter Freundschaft stell ich mir etwas anderes vor. Daraufhin wurde mir am nächsten Tag ebenfalls eingeschränkter Profilzugriff verpasst von X. Ich hab sie angeschrieben was das soll und in einem höflichen Gespräch, mit Jammerei (wer die ENS lesen möchte ich hab sie noch, ich schreib das nich nur so...) von ihrer Seite wie wichtig ihr die Freundschaft wäre ("Was ich will.. Tja. Ich will keinen Streit mehr mit dir. Ich will nicht mehr das Gefühl haben müssen, dass du mich hasst. Ich will dich nicht ignorieren müssen, wenn wir uns sehen, ich will wieder mit dir chatten können ohne Angst zu haben, dass ich was falsches und es dann gleich wieder Stress gibt. Ich will einfach mit dir ne ganz normale Freundschaft führen.") einigte man sich darauf sich wieder vollen Zugriff überall zu geben und es einfach zu versuchen.
restlicher Dezember 2011 und Januar 2012: Der Versuch scheiterte. Nachdem ich ein paar mal X angeschrieben habe, wie man es halt freundschaftlich macht, kam von ihr oftmals einfach nichts oder ich hatte das Gefühl gerade unerwünscht zu sein. Nebenbei zog ich um. Und mir wurde klar: jemand, der nur ein Bekannter ist, der sich nichtmal darum kümmert wie es dir geht... den kannst du nicht in deine neue Wohnung lassen. Ich lud X wieder aus, es wurde nicht gestritten, nein, vielmehr sagte sie nichts, ich erfuhr im nachhinein noch ein wenig was WARUM sie mir nicht geschrieben hat die ganze Zeit, schrieb sie nochmal an... und bis heute ist nichts zurückgekommen.


Ich bin diesen ewig langen Weg mit X lange genug gegangen. Ich habe oft meine Hand gereicht unseren gemeinsamen Freunden zuliebe. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man einfach nicht mehr kann. Und dieser Punkt ist jetzt.
Ich hab sie geliebt. Ich hab sie einfach nur geliebt. Ich hab sie geliebt wie keine vor ihr. Ich hab meinen Urlaub, meine Zeit, meinen Körper und mein Geld investiert. Und jetzt... sehe man sich die Scheiße an, die da oben steht. Was noch hinzukommt ist, dass ich jetzt Momo, Ruka und Aki irgendwie nicht mehr 100% trauen kann, weil sie auch mit X befreundet sind und ich Schiss hab verraten zu werden. Genau so verraten zu werden wie im September, als man einfach nicht zu mir gehalten hat, als man mich einfach nicht verstanden hat, trotz Liebe, trotz allem. Alles was mich jemals ausgemacht hat ist im Innersten zerrütet und nur noch ein Trümmerhaufen. Mein Glaube an Freunde. Mein Glaube an die Liebe. Mein Glaube daran, dass das Leben doch schön ist und man positiv denken soll. Es liegt hier alles vor mir in seinen Einzelheiten, völlig zerstört und verstaubt. Ich gebe X nicht die Schuld daran. Nicht ganz. Zu einem Teil bin ich selbst auch schuld. Doch die Schuldfrage ist eher irrelevant... das, was gerade in mir vorgeht ist ein nicht-mehr-können.
Ein starker Mensch würde abwarten bis X sich wieder rührt und dann freundschaftlich völlig neu anfangen. Ein Mensch, dessen Ich nicht in Trümmern liegt. Aber ich liege hier in meinen Trümmern, erschlagen von Misstrauen, von Hass, von Verzweiflung, von Trauer, von fast einem halben Jahr jeden Tag die Laune hochhalten nur um sie irgendwann von X wieder zerstört zu bekommen.
Ich kann nicht mehr. Ich will sie ein für allemal einfach... aus meinem Leben haben. Ich will nicht, dass X jeden Tag erneut Bombenangriffe auf den Trümmerhaufen fliegt, dass die kleinen Sockel die ich wieder aufgebaut habe jeden Tag erneut einstürzen. Ich will nicht, dass jeder Tag so endet, dass ich flennend im Bett liege und mir die Arme aufkratze. Ich will nicht, dass meine Hosen endgültig zu groß werden. Und vor allem will ich mir selbst nicht den Weg in mein Leben verbauen, denn mittlerweile kämpfe ich nicht mehr alleine. Mittlerweile habe ich eine Frau an meiner Seite, die mich ohne viel Worte versteht und einfach meine Hand hält während ich im Trümmerhaufen schufte.

Ich kann nicht mehr. Ich kann diese Freundschaft nicht mehr. Es ist zu viel passiert. Zu viel Negatives passiert. Und zu wenig Positives.

Ich starte hiermit in ein neues Leben. Momo, Ruka und Aki - ihr müsst nicht zwischen den Stühlen stehen. Ich werde X nicht angiften, ich werde freundlich zu ihr sein weil alles andere nicht mein Niveau wäre. Ihr seid freie Menschen und eine gute Freundschaft zeichnet sich dadurch aus, dass man einander vertraut und auch vertrauen kann. Ich habe nun diesen Weg gewählt, der mich zwangsläufig wohl leider ein kleines Stück von euch entfernen wird. Aber vielleicht... trifft sich der Weg ja in ein paar Monaten wieder wenn aus dem Trümmerhaufen wieder eine Stadt wurde.

Thursday, January 12, 2012

What I've learned from love?

Was ich von der Liebe gelernt hab?
1) Das is ne Erfindung, damit Leute dich verarschen können.
2) Sobald du gefickt wurdest denkt der andre er kann ALLES mit dir machen.
3) Es gibt keine Liebe. Das ist ein Gerücht. Ein verzweifelter Hoffnungsstreifen an den sich verzweifelte Menschen klammern.
4) Vor allem für mich gibt es keine Liebe. Hey, ich leb schon mein ganzes Leben lang ohne - was solls?! Bleiben wir doch für den Rest des Lebens auch noch ungeliebt, is doch eh egal! Die 20 Jahre halten wir jetz auch noch durch!
5) Gefühle abtöten. Egal welcher Art.

Was ich ansonsten gelernt hab?
Traue nur dir selber, dann bleibst du glücklich.

Und, wie fühl ich mich jetz?
Leer, gefühllos, emotionslos bis auf grenzenlosen Hass, kalt. Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der das wieder heilen könnte, was in mir passiert ist. Und selbst wenn es ihn gäbe, wäre es zwecklos, weil ich niemals wieder jemanden so an mich ranlassen werde wie es das letzte Mal geschehen ist.

Und sonst?
Es ist beruhigend zu wissen, dass ich niemandem fehlen würde, wenn ich nicht mehr wäre. Wirklich nützlich  bin ich nicht. Und wirklich brauchen tut mich auch niemand... am allerwenigsten ich selbst.

Was ich sonst am liebsten tun würde?
Sie umbringen.

O V E R   A N D   O U T.