Friday, May 20, 2011

Die Wolken von oben sehen.


Die Abschlussprüfungen liegen hinter mir. ENDLICH. Nach meiner (äußerst kritischen) Selbsteinschätzung könnte es so gelaufen sein:
Fach 1, Versicherungspflicht/-freiheit: mindestens ne 4
Fach 2, Beitragsberechnung: schlechte 4
Fach 3, Leistungen: mindestens ne 3
Fach 4, Wirtschaft: mindestens ne 5.
Ich bin zufrieden damit, ich hab jetzt einigermaßen die Sicherheit dass ich bestanden habe - und NIE NIEEE wieder lernen muss. Das ist ein Gefühl, dass man irgendwie nicht beschreiben kann. Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Und ja, das ist sie. Ich war vor keiner der Prüfungen nervös, hab immer gut geschlafen und gegessen, das Klima unter den Prüfungskolleginnen hat auch gestimmt - besser hätte es eigentlich nicht laufen können.
Jetzt kommt die Zeit, in der ich hoffentlich endlich mal wieder Zeit für mich habe, mich auf die Verwirklichung meiner Träume konzentrieren kann - denn für Träume ist es nie zu spät, genau wie für Glück.


Tuesday, May 10, 2011

Wovon sollen wir träumen?

lyrics by Frida Gold

Ich bin mitten drin
Und geb mich allem hin
Aber schaut man hinter die Kulissen
Dann fängt es immer so an
Ich schlafe immer zu lang
Kriegs nicht hin
Und fühl mich deshalb beschissen
Ich erkenn mich nicht
In den Schaufensterscheiben
Entdecke nichts, was mir gefällt
Ich brauch die schönsten Kleider
Und die stärksten Männer Frauen
Und eine Hand, die meine Hand für immer festhält
 Wovon sollen wir träumen?
So wie wir sind, so wie wir sind, so wie wir sind
Woran können wir glauben?
Wo führt das hin? Was kommt und bleibt? So wie wir sind.
Ich fühl mich leer
Und die Nacht liegt schwer
So schwer auf meinen Schultern
All die Hoffnung die war
Ist schon lang nicht mehr da
Schon wieder ne Nacht einfach vertan
Ich hab gesucht und gesucht
In den hintersten Ecken
Nach Augen, die mich interessieren
Noch nie hat es geklappt
Doch ich mags nicht kapieren
Wovon sollen wir träumen?
So wie wir sind, so wie wir sind, so wie wir sind
Woran können wir glauben?
Wo führt das hin? Was kommt und bleibt? So wie wir sind
Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt
Durch fremde Hände und wir werden nicht satt
Wir wachen dann auf bei immer anderen Geliebten
Von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen
Wir können nicht mehr atmen,
Und vergessen zu essen
Wir trinken zu viel
Es bleibt ein Spiel ohne Ziel
Wann hört das auf?
Wann kommen wir hier raus?
Wovon sollen wir träumen?
Wo sind wir zu Haus? Wo sind wir zu Haus?

Ich finde es ist ein sehr treffender Songtext zu dem sicher jedem etwas einfällt. Mehr will ich dazu gar nicht sagen.

Friday, May 6, 2011

Das Single-Leben oder die komplizierte Sache mit der Liebe

Ich weiß gar nich, seit wie vielen Tagen ich jetzt schon Single bin. Aber ich genieße es. Ich genieße es wirklich. Beziehungen waren bisher immer mit Problemen verbunden, der Kopf für z.B. Lernen war nie frei. Klar gab es auch Momente, in denen ich auch glücklich war... aber diese waren eher spärlich gesät.
Am Anfang habe ich mich noch danach gesehnt - jemanden zu haben, der einen versteht, mit dem man ununterbrochen quatschen kann und es trotzdem nie langweilig wird... doch mittlerweile glaube ich, dass es so jemanden nicht gibt. Es wird IMMER etwas geben, was der andere nicht versteht, es wird IMMER irgendwann Langweile auftreten. Es wird IMMER irgendwann der Punkt kommen, an dem der andere einen einfach nur nervt.
Ich versuche mich in Beziehungen ja immer zusammenzureißen. Die schlechte Laune einfach drin zu lassen genau wie eventuelle Probleme. Das muss ich jetzt nicht mehr. Es ist einfach... ultimative Freiheit, die ich gerade genieße. Seine Wochenenden für sich zu haben, nicht verplant zu haben. Wenn man richtig verliebt ist, ist das kein Ding, da fährt man gern mal längere Strecken zur Freundin und "verschwendet" einfach seine Zeit am Wochenende. Aber... wie gesagt... wenn man verliebt ist. Das mit der Liebe wird mir wohl nicht mehr wirklich passieren. Natürlich hoffe ich es... aber bisher war es noch nie so, dass jemand vor mir gestanden hat und ich nur so "Moooah - Liebe!" dachte. Aber das erwarte ich ab jetzt, alles andere wäre sinnlos. Liebe muss sich entwickeln und das geht am leichtesten über Freundschaft - meiner Meinung nach.
Ich bin nicht krampfhaft auf der Suche, was das genießen der Freiheit wirklich um Einiges erleichtert. Wenn sich was ergibt - cool. Wenn nicht - auch gut. Die Liebe ist einfach zu kompliziert, um sie einfach abrufen zu können. Liebe ist kein T-Shirt, dass man sich im Internet bestellt und dass dann da ist. Liebe kann man ein bisschen mit einem Tsunami vergleichen. Dieser kommt irgendwann unverhofft, reißt einen völlig mit. Wenn man Glück hat, mündet der Tsunami wieder ins Meer. Wenn man kein Glück hat, ist alles was bleibt Zerstörung.
Deswegen, liebe Liebe: Du bist mir egal. Aber wennde kommst, dann bitte richtig!

Tuesday, May 3, 2011

Und wieder...

...wunder ich mich nur, wie man so vom Hass zerfressen sein kann. Sind das unausgelebte Rachegelüste? Was sonst würde einen Menschen zu völlig irrationalem Handeln treiben? Was sonst hebelt den Verstand eines Menschen aus? Ein Blog ist dazu da, gelesen zu werden. Wenn man das nicht will, sollte man es z.B. handschriftlich in ein Tagebuch kritzeln. ODER man schreibt es in den Mexxblog und macht diesen nur für bestimmte Personengruppen zugänglich.
Es is einfach schade. Ich will da nicht länger zusehen. Ich werde nicht länger mitlesen, wie's dir geht.

Monday, May 2, 2011

es ist komisch...

...wenn man mit seiner Ex schreibt und den Menschen, den mal man geliebt hat einfach nicht wiedererkennt. Wenn der Mensch, mit dem man gerade schreibt nicht einmal jemand wäre, mit dem man annähernd zu tun haben möchte. Und dann fragt man sich:

 War ich das?

Hat man den Menschen zerstört? Zu dem gemacht, was er jetzt ist? Zu etwas, was man nicht mehr kennt?

Bin ich schuld?

Dabei war man doch davon überzeugt, dass NUR der andere Schuld hat. Aber... das ist es nicht. Zu einer Trennung gehören immer zwei.
Wenn man ein Mensch ist wie ich, wird einem nach einer Trennung klar: die Axt im Wald. Das ist der Satz, der mich beziehungstechnisch am besten beschreibt. Ich sollte mich niemandem mehr antun. Ich sollte niemandem mehr passieren. Dann hätte ich nie mehr dieses verdammte Schuldgefühl. Zu Liebe bin ich eh nicht mehr fähig. Es wäre besser, wenn ich alleine bleibe. Wenn niemand meine Laune aushalten muss außer ich. Wenn niemand meinem Perfektionswahn gerecht werden muss als ich. Wenn ich um niemandes Liebe kämpfen muss außer um meine eigene.