Monday, January 31, 2011

Under your spell again
I can't say no to you
crave my heart and its bleeding in your hand
I can't say no to you
Shouldn't have let you torture me so sweetly
now I can't let go of this dream
I can't breathe but I feel
Good enough
I feel good enough for you
Drink up sweet decadence
I can't say no to you
and I've completely lost myself and I don't mind
I can't say no to you
Shouldn't have let you conquer me completely
now I can't let go of this dream
can't believe that I feel
Good enough
I feel good enough
its been such a long time coming, but I feel good
and I'm still waiting for the rain to fall
pour real life down on me
cause I can't hold on to anything this good enough
am I good enough
for you to love me too?
so take care what you ask of me
cause I can't say no


So viel zum Vorgeplänkel. Ich stehe wirklich unter deinem Bann, kann nicht nein sagen, egal ob es weh tut... ich denke du kennst dieses Gefühl zu gut. Und Auslöser dafür nur ne banale Sache... die gemeinsame Wohnung - Tiere. Ich sag nein, du hast ne andre Meinung. Wie bei einem See, in den man einen Stein wirft ziehen sich die Kreise weiter und weiter, werden größer bis wir uns beide nur noch anschweigen.

"Und ich finde uns immer noch leichtsinnig."
"Gut das es noch über n Jahr is. Haben wir noch viel Zeit dazu um uns über solche Sachen zu streiten und einzusehen das es ne schlechte Idee is zusammenzuziehen eben wegen diesen Sachen."


Jeden Tag, wenn mir um sechs Uhr morgens Reita "woah, ich kenn mein Eis nich mehr" aus dem Handy entgegenträllert stehe ich nur für dich auf. Jeden Tag versuche ich zumindest zu lernen, auch wenn ich gar nicht so viel lernen bräuchte. Jeden Tag komme ich online, obwohl ich manchmal einfach keinen Nerv mehr für tippen habe, für Menschen habe. Ich will aber wissen wie's dir geht, was du so gemacht hast, deswegen mach ichs trotzdem. Immer, wenn etwas Schlechtes in der Arbeit passiert hilft mir der Gedanke an dich es durchzustehen. Mit erhobenem Kopf und in dem Wissen, dass es nicht nur Leute gibt, die an mir rummäkeln sondern auch jemanden, der mich so liebt wie ich bin. Ab August werde ich jeden Monat mindestens eine zwei-Zimmer-Wohnung zahlen - alleine, bis du kommst, denn genau das ist momentan mein einziges Ziel. Jemanden zu finden, bei dem ich zu Hause bin.

Und jetzt... findest du es nicht mehr gut?

Ich weiß dass du viel aufgibst... deine Familie, deine Freunde zu Hause, deine Heimat... aber ich hatte immer gedacht, dass du genau so endlich DEIN Leben willst wie ich. Ein neues, unabhängiges Leben, nur mit der Person an der Seite die man liebt, mit der man alt werden möchte. Noch vor gar nicht langer Zeit war es UNSER Traum. Ich war gut genug. Jetzt scheint es so, als wäre es nur MEIN Traum. Bin ich jetzt nicht mehr gut genug? Weil ich z.B. nur drei kleine Tiere in der Wohnung dulden würde? Weil ich einen Hygiene-Wahn habe?

Bitterkeit steigt in mir auf... Traurigkeit... ein Stück Einsamkeit erhebt die Schwingen der Vergangenheit und steigt wieder auf. Vielleicht hätte ich es niemals so weit kommen lassen sollen, so einen Traum zu haben. Amor mobbt mich. Jemandem wie mir ist es nicht vergönnt, einmal an Liebe zu glauben. So scheint es jedenfalls. Trotzdem wünsche ich es mir so sehr... völlig verstandslos, völlig verzaubert. Ich kann von diesem Traum nicht ablassen. Egal wie viele Abende ich deprimiert vorm Laptop sitze und mir auf Youtube irgendwelche Deprimucke reinziehe auf die dann solche Blogeinträge entstehen.

Der Regen ist gefallen, hat das RICHTIGE Leben auf uns herabgespült. Der Traum schimmert nur noch blass dazwischen hindurch. Immer noch vorhanden und wenn man die ganzen Felsen namens Hoffnungslosigkeit davor wegräumen würde strahlend wie zuvor. Bin ich gut genug... für dich, um den selben Traum zu haben wie ich? Ich würde alles dafür geben, dass die ganze Sache leichter/besser werden würde. Aber innerlich zerfrisst es mich, weil ich mit jedem Mal nachgeben ein Stück von mir selbst aufgebe.

Also pass auf, worum du mich bittest... weil ich nicht nein sagen kann.

Thursday, January 27, 2011

 
I'm a creep, I'm a weirdo.
What the hell am I doing here?
I don't belong here

 I don't care if it hurts 
I want to have control
I want a perfect body
I want a perfect soul

I wish I was special.

Tuesday, January 25, 2011

Light and Dark


Es ist 18:23, gerade fuhr mein Zug von Frankfurt am Main ab, es ist warm, ich hab Kopfweh wohl wegen Bluthochdruck und trotzdem... es ist okay. Die letzten Tage kommen mir jetzt vor wie ein Traum. Ein verdammt realistischer zwar, aber trotzdem irgendwie... unglaubhaft. Am Freitag frühmorgens startete meine Reise ins Saarland. Erster Umstieg in Frankfurt, zweiter in Mannheim. Den hab ich verkackt, weswegen meine Fahrt nach Saarbrücken von 6:22 bis 14:00 Uhr dauerte. Aber dann - dann konnte ich endlich meinen allerliebsten Menschen auf der Welt wieder in die Arme schließen, erneut spüren wie zerbrechlich sie doch war, wie gut sie riecht, ihre den Klang ihrer Stimme hören, den ich immer wieder vergesse. Ich habe wohl einfach kein Stimmengehör. Es ging auf zu ihr nach Hause, ich sah endlich "meine" Johanniskirche wieder, ihre schöne Wohnung, extra für mich gepimped. Danach einkaufen, fast so als würde ich bei ihr wohnen. Es wäre schön dort zu wohnen - bis auf das eisig kalte, kleine Klo X|D. Am Abend wurde gekocht - chinesische Nudeln. Beziehungsweise sollte es das werden. Raus kamen blasse Nudeln mit Chinagemüse und süß-sauer-Soße - seeeehr fad alles. Zu Hause hätte ich es besser hingebracht! So aber musste ich beschämt essen, was ich da verbockt hatte. Abends dann ging es kuschlig zu "der Geisha" ins Bett, mit Mon Cheri und meinem ganz persönlichen Cheri *g*. Sonst habe ich immer ein Problem wenn ich wo anders als in meinem Bett noch dazu mit noch jemandem im Raum einschlafen soll - aber in der Nacht schlief ich wie ein Stein. Lag wohl daran dass meine Süße die ganze Nacht in meinen Armen lag.
Am nächsten Tag war ich ziemlich aufgeregt - ein Meeting mit den andren Mädls aus Saarbrücken (Haku, Sabi, Jenny, Jil) stand an. Alle entweder schon seit Ewigkeiten nicht oder noch nie gesehen. Wir durften beim Chinamann aussehen wie wir wollten und mussten uns diesmal NICHT den Mund verbieten lassen (beim letzten Mal hatte sich eine alte Frau über uns aufgeregt... das alte Leute wohl echt nichts besseres zu tun haben?!). Es war einfach toll alle mal wieder zu sehen und Haku kennenzulernen. Nach einem Besuch des GIGANTISCHEN Einkaufszentrums in Saarbrücken gings ins Cafe Oro, wo es nach meiner im Karstadt gekauften Mini-Flasche Behrentsen mit einem Colaweizen weiterging. Schon irgendwie sehr männlich wenn am Tisch nur kaffeetrinkende Damen sitzen *g*. Aber Kaffee... nein danke und der Rest der Karte war mir zu süß. Es blieb im Ausschlussverfahren einfach nur das Colaweizen übrig. Haku fuhr uns abends heim (danke nochmal!) und schweren Herzens musste ich die Saarbrückener-Mädls wieder verlassen. Aber eins davon hatte ich ja noch, meine Süße. Der Abend wurde mit Skip-Bo im Bett und einem Film beendet und wieder schlief ich wie ein Baby.
Am Sonntag morgen dann war mir einfach nur heiß. Ob es jetzt das geschlossene Fenster war oder mein Honey neben mir, darüber lässt sich streiten. Wir frühstückten ordentlich, danach eine romantische Dusche zu zweit und dann - eeeeeeeeehm, machen wir mit dem (sehr späten) Mittagessen weiter! Käsespätzle (diesmal gelungen!). Danach verschiedenste Spiele (Schokohexe, Uno, Mensch-ärgere-dich-nicht, Scrabble) und dann ein Film. Ich weiß nicht warum aber zusammen DVD-Gucken ist für mich irgendwie der Inbegriff der Zweisamkeit. Wenn man mit Decke zusammen iwo sitzt, sich im Arm hat, sich streichelt, hin und wieder küsst, nebenbei nascht... ich mag das einfach. Es ist gemütlich und ruhig. Einfach friedlich. Zum Abendessen gabs dann geiles Gyros mit Brötchen und Zaziki und irgendwann um 2 Uhr morgens fielen wir todmüde ins Bett.
Dann brach der Montag an... und ich war einfach nicht ich selbst. Gedanklich schon bei der Zugfahrt aber mit dem Gedanken "ich will nicht verdammt!!!". Immer wenn sie weint tu ich mich wirklich hart nicht einfach mitzuflennen. Aber sie weint wegen mir und da ist das schlechte Gewissen irgendwie größer als die Traurigkeit darüber, dass ich gehen muss. Apropos Gewissen... wer meinen Blog mitverfolgt hat, weiß dass es anfang Januar aus war mit uns. Sie hat mir am Sonntag die Kiste gezeigt, wo sie alles von mir reingepackt hat - damit sie nicht traurig drüber ist. Irgendwie war es ein verdammt komisches Gefühl die Sachen so lieblos in dem Karton zu sehen... ich hoffe sie packt sie wieder aus und gibt allem einen Platz in ihrem Zimmer. Oder wenigstens mir wieder in ihrem Herzen. Ich kann an dieser Stelle nur wieder betonen wie wichtig sie mir ist... wie wichtig es mir ist, dass sie glücklich ist. Was sind schon ein halber Tag Zug fahren... was sind schon vier Stunden Autofahrt... ein Nichts, wenn man bedenkt was mein Leben ohne sie wäre. Leere, Einsamkeit und Traurigkeit. Sie ist meine Zukunft, ohne sie gibt es die nicht.
Mittlerweile ist es 19:06 Uhr, der Zug tuckert vor sich hin, mein Handy hat nichtmal Empfang um ihren Blog zu checken... ja, ich bin wieder in Bayern, das Bundesland der Funklöcher! Am schönsten ist es zu Hause... ich würde sterben ohne das alles hier. Den Dialekt, das teils raue Klima, die hügelige, bewaldete Landschaft, der teils sehr ruppige Umgangston, das Essen, das Bier, die Feste, die Lebensmentalität der Leute... ich brauche es wie die Luft zum Atmen. Zwar ist Saarbrücken auch sehr schön... aber es ist fremd. Wie eine Jeans, die einst mal dem Cousin gehört hat und die man jetzt tragen soll. Zwar würde die auch irgendwann die eigene werden... aber sie könnte nie die Lieblingsjeans werden. In Regensburg ist alles so schön komprimiert, von einer Bar zur nächsten muss man nur einmal durch die Tür nach draußen fallen, selbiges gilt für die Geschäfte. Saarbrücken ist weitläufiger, mit vielen großen Plätzen irgendwie... leer. Saarbrücken ist zwar auch schön aber... dahoam is eben dahoam. Ich vermisse mein Mäuschen trotzdem jetzt schon... und hoffe dass mein "dahoam" auch irgendwann das Ihre wird.

Thursday, January 20, 2011

arigato

Es ist 19:36, ich habe gerade deinen Blog gelesen und hab jetzt ein megafettes Grinsen im Gesicht. Ich hab mich um 180° gedreht. Aber sowas macht man nicht einfach so, sondern da steckt Herz und Liebe dahinter. Ich hatte noch nie so schiss jemanden zu verlieren wie dich und mir hat auch noch nichts so weh getan wie die paar Stunden an jenem Sonntag und jenem Montag. Mir wurde klar: "Reita... du Arschloch hast es a) wieder mal verkackt und b) WIE WILLSTE DAS JE WIEDER GUTMACHEN DU VOLLHONK?!!!. Ja. Eben damit. Dass ich dir gebe, was du verdient hast. Weil ich dich liebe, sonst wegen nichts. Und du brauchst dich nicht schuldig fühlen... sieben Monate gabst du mir alles und ich habs teilweise einfach nur ignoriert oder war froh bis es vorbei war. Aber jetzt - jetzt bin ich an der Reihe. Dir zu zeigen, was du mir WIRKLICH bedeutest. Und es tut mir Leid, wenn ich es nicht schaffe denn... dass, was du mir bedeutest kann man mit nichts auf der Welt zeigen.




Mein zweiter Dank geht an Ryu. Du warst schon immer meine beste Freundin und wirst das auch bleiben, weil niemand anderes es Wert ist so tiefen Einblick in mein Leben zu erhalten. Danke, dass du immer für mich da bist, dass du mir meine emotionale Verkümmertheit und teilweise perverse Vergesslichkeit nicht übel nimmst. Ich versuch auch bei dir, dir zu geben was du mir bisher gabst.

Wednesday, January 19, 2011

do you know the feeling...

when you wanna barf all out of you but you've to bottle it all inside of you.
You've to hide your feelings more than ever in yourself, you've to be disciplined.
Strong.
But you're a psycho, and psychos are weak.
But nobody will ever know till the day I'll shoot them down.

Monday, January 17, 2011

my only girl in the world



Want you to make you feel like you're the only girl in the world
Like you're the only one that I'll ever love
Like you're the only one who knows my heart
Only girl in the world...
Like you're the only one that's in command
Cause you're the only one who understands how to make me feel like a man, yeah

Sunday, January 16, 2011

one weekend hard work!

I'm going to cosplay this:

I got not much time till LBM and I have to learn very much for my exams the next time so I sew it all THIS weekend... crazy. Here the results:
 

I hope she flies.

 
This is a song for a girl called Luna
used to write her name in the sand.
Time has made us friends
and now I don't see her anymore.
But I really hope she's made it
that someone took her home.
She is lost and missing
she will long time walk alone.

She was always like a feather, in the air
I never knew if she was flying or falling
she was always like a feather, in my life.
I hope she flies.

she is now after what she was named... niño de la luna.



poor Lexi (her partner)... he suffers exactly the way a human would...

Wednesday, January 12, 2011

れいた bricht...

Neeein, ich muss nicht kotzen. Ich breche...


... auf ins wunderschöne Saarbridges zu meinem noch wunderschönigerem Mäuschen.

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben - falsch. Ein neues Leben mit alter Liebe ist besser. Liebe bleibt Liebe. Liebe ist wie ein Auto - das muss man auch hin und wieder polieren damit der Lack nicht matt wird und Zeug wie Fliegendreck (und was einem sonst noch so gegen die Motorhaube fliegt) nicht so schnell eindringen und Rost hervorrufen kann. Gut, dass ist jetzt vielleicht ein sehr unromantisches Beispiel... aber ich finde es passt genau. (und ich glaub so checkt auch jeder Idiot was gemeint is^^)
Wenn eine Beziehung erstmal "matt" wird, gibt es auch mehr, was eindringen kann... so sehr, dass sie "vom Rost zerfressen" werden kann. Ich hab meine Liebe nicht gepflegt... ich hab SIE nicht gepflegt. Aber das wird sich jetzt ändern. Ich werd sie glücklicher machen als alles was jemals zuvor da war... ich versuchs wieder gut zu machen! Ich will alles, was sie an schlechten Erinnerungen hat mit Guten überdecken.

Und ich bin so unendlich froh, dass ich diese Chance nochmal gekriegt hab.

Fast wäre es zu spät gewesen, fast hätte sich der Rost schon festgesetzt gehabt und alles zerstört, was einst so glatt und strahlend war. Und ich? Ich hätte wohl nie mehr geliebt... es einfach nicht können, weil man jemanden wie sie es ist nich ersetzen kann. Das mag sich jetzt schleimig anhören... gut... es ist schleimig *drop* aber es ist wahr. Keine ist wie sie... sie ist einfach... das unglaublichste Wesen dass herumläuft! Und bevor ich jetzt in noch mehr Kitsch verfalle...

sage ich einfach nur danke. 

Danke mein Schatz. 
Ich liebe dich mehr als alles andere.

Monday, January 10, 2011

Conclusion.

 
7 Monate falsch gelebt.
7 Monate... nie mehr.
Leben ist das, was passiert während man darauf wartet, dass seine Traume in Erfüllung gehen.
Leben ist wie ein Buch, mal spannend, mal langweillig, mal lustig, mal traurig, viele Seiten, viele Kapitel.
Ihr Foto und ihr Bild liegen neben meinem Papierkorb - umgedreht.
Das Buch ist ausgelesen, es hatte kein happy end.

Ich weiß nichtmal, wie ich das Buch gefunden habe, oder ob es mir nun besser geht.
Fakt ist, dass ich es nicht mehr wieder lesen will.
Fakt ist aber auch, dass es mich nachdenklich gemacht hat.
Und dass ich es nicht wegwerfen kann, in der Hoffnung es vielleicht doch wieder umdrehen zu können.
 
Eine der Hauptfiguren: einengend, besitzergreifend.
Ein Arschloch, wie es im Buche steht.
In dem Buch, dass jetzt umgedreht daliegt.
Der Protagonist hatte eine Freundin, hat sie eingeengt, ihr ihren Glanz genommen, ihren Charakter verbogen.
Genau so wie mein Ex damals mit mir
 
"So will ich nie werden."
Das stand damals fest für mich und war ein fester Grundsatz für mich. 

Es gab keine Freiheit für Dinge, die vorher schon da waren.
Dinge wie Freunde, wie Gewohnheiten.
Viele Tränen der Protagonistin floßen - nur dass der andere sich besser fühlte.
Liebe ist eine gefährliche Form der Macht.
Und trotzdem... gab es kein "ich liebe dich" von ihm, wie sie es sich gewünscht hätte.
Wie sie es eigentlich verdient hätte.
Ihr "ich liebe dich" hatte immer einen bitteren Beigeschmack für ihn...
...aber nur weil er es nicht genau so erwiderte wie sie es wollte.
Warum?
Der Autor des Buchs hatte dort wohl etwas vergessen über den Protagonisten zu erzählen.
Ich weiß bis jetzt nicht warum.
Sie hätte wohl genauso gut eine Wand lieben können.
Genauso kalt und gefühllos.
Die Wand hätte wenigstens nicht verlangt, dass sie sich für sich rechtfertigte.
Für das was sie war.
Für das was sie machte.
Auch ein Grund, warum das Buch jetzt umgedreht liegt.
Die Frage, ob er sie auch liebte wurde nie geklärt.
Genau deswegen will ich das Buch auch nicht wieder lesen...
...mein Ex, der mich zweieinhalb Jahre lang terrorisiert hat findet sich auf jeder Seite.

Ich bin so geworden.
Wie er, wie der Typ in dem Buch.
Weinen hab ich verlernt.
Ich betäube lieber alles mit Nikotin und Alkohol.
Besonders die Erkenntnis, dass ich eine Kopie des Monsters bin, welches mich viel zu lange einsperrte.

Ruha... ich weiß viel zu genau wie du dich fühlst und was du durchmachen musstest... 7 Monate lang. Ich hab mir meine eigene Hölle selbst gebaut... und deine gleich mit, was noch viel schlimmer ist. Niemand kann erahnen, wie sehr ich mich schäme. Deswegen steht das alles hier, wo es zwar jeder lesen kann... aber du nur eventuell. Von mir aus soll alle Welt wissen was für ein Beziehungsungeheuer ich war... aber dir gegenüber schäme ich mich. So sehr, dass ich lieber in meiner Hölle bleibe als um einen zweiten Band des Buchs zu bitten.
"Welche Hölle, du liebst mich doch eh nicht? Genau deswegen habe ich alles doch gestern beendet!"

Ich sag es laut
Dass ich dich liebe
ich sag es laut
Dass ich dir alles gebe
ich sag es laut
Dass du alles für mich bist
ich sag es laut
Denn danach steht mir der Sinn

Hörst du was ich sage
Spürst du was ich fühl
Hört du meine Frage
Weißt du was ich will
Es wird dir nichts passier'n
Kein Finger dich berühr'n
Mein Leben wird dich schütz'n
Ich will dich nicht verlier'n

Ich werde Ketten sprengen
wenn du es so willst
Mein Blut mit Eisen mengen
Deine Flamme brennt in mir
Ich will hören
Was dein Herz zu meinem sagt
Vor tausend Engelschören
Hab ich dich gefragt...
 
...sag es laut...
...wenn du mich liebst.
Sag es laut - Xavier Naidoo 

Sunday, January 9, 2011

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
er hat den Knaben wohl in dem Arm,
er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.
"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?"
"Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif?"
"Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."
"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
manch bunte Blumen sind an dem Strand,
meine Mutter hat manch gülden Gewand."
"Mein Vater, mein Vater, und hörst du nicht,
was Erlenkönig mir leise verspricht?"
"Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
in dürren Blättern säuselt der Wind."
"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön:
meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein."
"Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?"
"Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
es scheinen die alten Weiden so grau."-
"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
"Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!"
Dem Vater grausts; er reitet geschwind,
er hält in den Armen das ächzende Kind,
erreicht den Hof mit Müh und Not;
in seinen Armen das Kind war tot.

"sich selbst treu bleiben" oder "wie authentisch bin ich eigentlich? Bin ich noch "echt" so wie ich bin oder bereits verbogen?"

Auszug aus Wikipedia, der meiner Meinung schon alles sagt:

Authentizität = das Handeln einer Person wird nicht durch äußere Einflüsse bestimmt, sondern von der Person selbst
Wenn bei einer Person allerdings die Eigenschaft, dass ihr Handeln durch äußere Einflüsse bestimmt wird, als Persönlichkeitsmerkmal oder Charakterzug bezeichnet werden kann, spricht man von einer authentischen Inauthentizität, auch von der Authentisch inauthentischen Persönlichkeit. Gruppenzwang und Manipulation beispielsweise können dazu führen.

Die Sozialpsychologen Michael Kernis und Brian Goldman unterscheiden vier Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit man sich selbst als authentisch erlebt:
  • Bewusstsein – Ein authentischer Mensch kennt seine Stärken und Schwächen ebenso wie seine Gefühle und Motive für bestimmte Verhaltensweisen. Erst durch diese Selbstreflektion ist er in der Lage, sein Handeln bewusst zu erleben und zu beeinflussen.
  • Ehrlichkeit – Hierzu gehört, der realen Umgebung ins Auge zu blicken und auch unangenehme Rückmeldungen zu akzeptieren.
  • Konsequenz – Ein authentischer Mensch handelt nach seinen Werten. Das gilt für die gesetzten Prioritäten und auch für den Fall, dass er sich dadurch Nachteile einhandelt.  
  • Aufrichtigkeit – Authentizität beinhaltet die Bereitschaft, seine negativen Seiten nicht zu verleugnen.
Wie erkennt man eine autenthische Person? 
Diese Person wirkt besonders "echt", das heißt sie vermittelt ein Bild von sich, das beim Betrachter als real, urwüchsig, unverbogen, ungekünstelt wahrgenommen wird.

Und? Bist du noch "echt"?


oh my god...

ein Königreich für eine Pizza... was würd ich jetzt drum geben X_____x

Monday, January 3, 2011

Mein völlig unmöglicher Start ins Jahr 2011

Jetzt saß er hier, eine Teetasse neben sich die nicht leer werden wollte, das Rauschen des Laptops in den Ohren... und Ruhas Worte im Gedächtnis. Die letzten Tage waren... die komischsten überhaupt. Er konnte sich nicht daran erinnen, jemals so einen seltsamen Jahreswechsel gehabt zu haben. Ruha war bei ihm gewesen. Es war schön gewesen... schön, mit ihm einzuschlafen, schön, mit ihm aufzuwachen. Schön, beim Schlafen hin und wieder von dessen weichen Haaren gekitzelt zu werden. Es war gewesen, wie als wäre er jetzt wirklich fest bei ihm. Kino, Eislaufen, DVDs gucken. Es war ihm diesmal nicht zu viel gewesen. Er hatte sich daran gewöhnt, dass noch jemand bei ihm war, dass jemand ihm Aufmerksamkeit schenkte, beinahe ein bisschen zu viel. Er war das nunmal einfach nicht gewohnt. Wenn er also vor sich hinstierte und an nichts dachte oder zu viel, einfach nur tief seufzte und daraufhin ein besorgter Blick und ein fragendes "Hm?" von Ruha kam war ihm das schon fast peinlich. Es hatte ihm gut getan, dass er da war. Die Massagen, das zärtliche ankuscheln. Es war süß gewesen, wie verzweifelt Ruha jede Minute die er bei ihm war mit Küssen ausfüllen wollte. Als ob er süchtig nach seinen Lippen wäre... dabei war es doch genau andersrum. Sogar jetzt wenn er daran dachte überlief ihn ein seliges Grinsen, wenn er an seine Lippen dachte. Weich und so sanft wie... wie... das konnte man nicht beschreiben. Sanft einfach. Ruhas Lippen ließen einen gut fühlen. Wenn der Kuss von ihm gelöst wurde fühlte er sich immer als hätte man ihn gerade aus dem Koma aufgeweckt, er stand völlig neben sich dann. Und dann war der einunddreißigste des Jahres gekommen. Viel schneller, als er da sein hätte sollen. Wie einer dieser Chinaböller war er auf einmal losgegangen - und damit das ganze verdammte Dilemma. Erst war noch alles in Ordnung. Er hatte Ruha hübsch gemacht, so dass er aussah wie eine Prinzessin, nicht wie ein verschlafenes, verwuscheltes, gerade aus seinem Bett gekrochenes Wesen von einem anderen Stern. Zwar auch sehr reizvoll, aber eher niedlich als sexy. Nachdem er mit ihm fertig war, war er wieder das Luxusluder von der Bühne, das ihm oft mehr als nur feuchte Träume bereitete. Schon allein wenn er daran dachte wie Ruhas Lippen an seinem - okay, jetzt wurde es nicht mehr jugendfrei. Er fand diesen Mann einfach nur durch und durch sexy und perfekt, war ihm verfallen wie sonst nichts anderem - gut, vielleicht hing er an seinen Zigaretten und seinem Auto mehr, aber Ruha spielte auf jeden Fall in seiner obersten Liga mit. Scheiße... er war schon wieder vom eigentlichen Thema abgekommen. Dem Silvesterabend. Die Party bei Ruki ging sehr bald los, Aoi war schon da und sie gingen mit dem Rest der Meute (darunter einer dieser hochmodernen und ja sooo angesagten New-Visual-Kei-Bands die alle aussahen als wären sie gleich in eine ganze Farbpalette Directions gefallen...) zum chinesischen Buffet. Er schlug sich den Bauch voll, verstand sich blendend mit allen, klaute Ruha hin und wieder einen Kuss und dann waren sie alle satt und es ging mit dem Bus zu Ruki, wo die eigentliche Party steigen sollte. Die stieg dann auch ordentlich, er becherte mit Ruki was das Zeug ging - und wer jetzt aufmerksam gelesen hatte verstand auch schon das erste Problem des Abends. Wo war Ruha? Jaaa... Ruha... sein wunderschöner Engel stürzte ab. Aber nicht so, wie man das sonst eigentlich von einem Uruha am Silvesterabend erwarten würde. Nein, anders. Er verbrachte fast den ganzen Abend mit diesem New-Visual-Dingens - nennen wir es einfach "Bunti". Und Ruha war dabei nicht mehr wiederzuerkennen. So etwas arrogantes hatte er noch nicht gesehen. Gut, er wusste dass Ruha eine arrogante Ader hatte... aber bei IHM hatte er die stets tunlichst versteckt. Oder sie war gar nicht da gewesen - was wusste er schon. Der Alkohol vernebelte sein Denken noch zusätzlich so dass er - gechillt und ruhig wie er nunmal war - fest daran glaubte dass das nur so eine Phase war, weiterfeierte, hin und wieder bie Ruha war und ihn küsste und streichelte (aber nur wenn Bunti gerade abgelenkt war) aber es sich ansonsten gut gehen ließ.
"Reita - Moment! Du warst ja fast nie bei mir! Du warst immer bei Ruki, oder beim Shisha-Rauchen oder beim Rauchen mit Ruki!"
Seine Augen wanderten von links nach rechts und er seufzte. Jetzt hatte er schon Hallus von Ruhas Stimme! Ruhas wütender Stimme... ungut. Erstmal Tee trinken. Schwarztee mit Milch. Nachdem er wegen seinem vom Stress zerfressenen Magen keinen Kaffee mehr vertrug seine einzige Rettung. Aber back to topic! Beim dritten Hauptsinn von Silvester (#1: Essen, #2: Saufen, #3: Feuerwerk) wurde es dann sogar seiner angetrunkenen Birne deutlich, dass er irgendwie... allein war. Er hätte genausogut ohne Ruha zur Party gehen können... einen Unterschied hätte es nicht gemacht. Einigermaßen frustriert verböllerte er seine Kracher, legte das Mini-Zeug weg für die andren (da war ihm das Feuerzeug zu schade zum anzünden... für einmal ein kleines "... ... ... pliff!" - da war sein Handy auf lautlos ja noch lauter!), verbrannte sich seinen Daumen aber das war ihm jetzt auch egal. Er war a) angetrunken, b) frustriert und c) im Böller-Rausch. Als dann alle anfingen sich ein frohes Neues Jahr zu wünschen ging auch er mal zu Ruha rüber, entriss ihn einem Gespräch mit Bunti und wünschte auch ihm ein frohes neues Jahr.
"Auf ein weiteres Jahr Ruha und Reita", hatte er gesagt.
Und er hatte es auch so gemeint. Auch wenn das Silvester jetzt für Außenstehende nicht so Pärchen-prickelnd rüberkam - es war doch ein schöneres Silvester als alle zuvor, weil er einmal mit jemandem feierte, den er liebte. Oder dieser jemand zumindest anwesend war... . Kaum waren sie vom Böllern wieder drinnen wurde ihm das nochmal im Extremen deutlich. Er war sonst ja wirklich ein gemütlicher Typ. Er lebte nach der Devise "Erst abwarten, dann explodieren!". Gut, je nach Schweregrad kam es schonmal vor dass er das mit dem Abwarten wegließ und gleich hochging... aber so war er nunmal, er ließ sich von andren nicht in seine Suppe scheißen. So auch diesmal. Für den Rest des Abends nahm er Ruha in Beschlag, kuschelte mit ihm auf dem Sofa - eh... ja... was lacht ihr jetzt so? Gut... kuscheln... hätte man einem Reita wohl nicht zugetraut, was? Aber er kuschelte wirklich gern. Fast noch lieber als Sex. Guut, Sex war auch toll... aber eben so anstrengend. Für jemand so Faules wie ihn schon fast zu stressig. Deswegen kuschelte er eben gern... da wurde er auch noch von Ruha gekrault - was gab es Schöneres? Er schlief halb ein dabei, so sehr genoss er die Streicheleinheiten, Ruhas Nähe und Wärme. Alles war wieder gut. Doch dann waren sie bei ihm zu Hause (irgendwann um 4 Uhr morgens). Ruha, er und Bunti. Und Bonzen-Bunti meinte, seine Räumlichkeiten sähen "kindisch" aus. Er würde sich auch ein schwarzes Ledersofa wünschen und anstatt bunt-gepunktete Wände rot oder weiß - aber er würde eh nur noch 6 Monate in diesem Loch hausen von daher sparte er sich seine Energie und sein Kapital lieber! Es wäre alles nicht so schlimm gewesen - wenn Ruha nicht auch noch über Buntis Aussage gelacht hätte!
"Ey ey eeeey - ich hab nur so gelacht, das war kein beipflichtendes Lachen, ich weiß ja dass du bald umziehst!"
Schon wieder diese Stimme... es war ihm scheißegal WAS für ein Lachen es gewesen war!!! Für ihn hatte es sich so angehört als würde sein eigener Lover ihn AUSlachen. Und DAS - war ein absolutes no-go. Niemand lachte IHN aus. Er war ja wirklich ein humorvoller Mensch. Aber über IHN machte man keine Witze. Im Bett herrschte dementsprechend dann auch tote Hose. Er lag halt so da, war sauer auf Ruha und auf Bunti, spürte dass es alles schlimmer wäre wenn er nichts getrunken hätte (da wäre er wohl explodiert und hätte Bunti rausgeworfen) und schlief irgendwann dann doch ein. Der nächste Tag - also Neujahr - begann dann genau so scheiße, wie der vorherige aufgehört hatte. Sie saßen alle drei beim Frühstück, als die Butter sich leerte. Fuhr ihn nicht tatsächlich Ruha an, er solle doch die Butter auffüllen?! Wenn es ein "oh-oh, Butter is gleich alle, füllst du bitte auf Schatz?" gewesen wäre - KEIN Problem. Aber ein "Füll mal Butter auf!" im Befehlston in seiner EIGENEN Bude... ging gar nicht. Er war doch nicht Ruhas Laufbursche! Der bittere Geschmack von gestern stachelte sich mit erneuter Wut zu Rage auf und er fasste einen Entschluss. Ruha war nicht mehr sein Engel, wenn andere Leute dabei waren. Er konnte niemanden brauchen, der ihn vor allen bloßstellte und arrogant auf ihn herabsah. Das wäre dann wohl das letzte Mal, dass Ruha bei ihm war. Zornig schmiss er dessen Shirt, dass er ihm immer daließ damit er noch etwas von ihm hatte in seinen Koffer, sah nach ob der andere auch ja alles eingepackt hatte und war zufrieden als es so war. So musste er dieses arrogante Miststück wenigstens nach der Trennung nicht mehr sehen! Verbittert fuhr er Bunti und Ruha zum Bahnhof, küsste ihn kurz zum Abschied damit der andere nicht sofort in volle Tränen ausbrach und er ihn womöglich nicht losbekam. Dann war er wieder allein. Die Enttäuschung zerfraß ihn. Wie konnte man sich so in einem Menschen täuschen?!!! Tausend andere Dinge fielen ihm noch ein, die er an Ruha hasste. Er war manchmal einfach... mega-naiv. Beispiel: Er war sauer und wütete und tobte, Ruha versuchte zwar ihn zu beruhigen sagte aber zielsicher genau das Falsche. Oder war er deprimiert, deprimierten Ruhas Worte ihn nur noch mehr... weil der andere einfach teilweise überhaupt keinen Plan vom Leben hatte - so kam es ihm zumindest vor.
"Hey, ich versuchs wenigstens! Ich kann da nicht zusehen wenn du... so bist!"
Herrgottnochmal - raus aus seinem Kopf! Ja, das war schon richtig... es war auch verdammt niedlich... aber Ruha... KONNTE es einfach nicht. Ihm fehlte die nötige Lebenserfahrung um mit manchen Situationen umgehen zu können. So sah es jedenfalls für ihn aus.
"Tss!"
Bebend vor Wut saß er da, das Echo von Ruhas "Tss!" immer noch im Ohr. Man sollte es zum Wort des Silvesters 2010/2011 machen! Er hatte es an dem Abend so oft gehört wie nie. Und es beschrieb GENAU wie sich sein Lover an diesem Abend aufgeführt hatte. Einfach nur "Tss!". Herablassend, ihn ignorierend, Dinge nur machend um den ANDEREN zu gefallen. Total hohl einfach nur! Teilweise hatte er sich gefragt ob nun Bunti Ruhas Freund war oder er! Und im Gegensatz dazu hatte Ruha sich Silvester immer wieder an ihn rangeschmissen, wie als wollte er ausgleichen was er mit Bunti trieb. Richtig billig einfach nur... beim Tanzen an ihm gerieben, für ihn getanzt wie im Stripclub... er war ja wirklich nicht prüde. Aber er war verdammt besitzergreifend. Und es machte ihn eifersüchtig wenn alle sahen, was Ruha so draufhatte. Und noch mehr ärgerte es ihn, dass es ihn immer total aus der Bahn warf wenn er das machte. Er hatte ihn vor allen Leuten zum Affen gemacht, seine Schwäche entblößt und... das hatte ihm gar nicht gepasst. Er hatte schwache Seiten, ja. Aber die Leute, die die sehen durften konnte man an drei Fingern abzählen.
Im Grunde seines Herzens war Ruha ein verdammt lieber Mensch. Aber er wollte nicht mit jemandem zusammensein, der sich von andren genau das niedertrampeln und überbauen ließ so dass er ihn nicht mehr kannte. Er wollte nicht mit jemandem zusammen sein der anstatt in unbekannten Situationen erstmal vorsichtig zu sein sofort Vollgas gab - vollgas in alle Fettnäpfchen rein, die da so rumstanden. Schon vor einigen Wochen hatte er ihm gesagt, dass er erstmal abwartete, versuchte das Flämmchen an Liebe, dass noch da war am Leben zu halten für eben diesen lieben Mensch. Aber an Silvester wurde es vollends durch eine arrogante, dumme Tussi erstickt. Es tat ihm weh... "Jede Trennung ist wie ein Puzzle, dass seine Teile verliert.". Er hätte wenigstens Ruha gern in seinem Puzzle behalten... irgendwie. Auch wenn das Optische nicht ganz stimmte (Ruha war so dünn... ein paar Kilo mehr wären so sexy!)... das Innere war da und hätte gepasst, war eigentlich perfekt. Es war beschissen wegen so einem Müll nochmal von vorne anfangen zu müssen. Aber weitermachen ging nicht mehr. Sie waren am Ende des Pfades den Berg hinauf angekommen... und Ruha war gesprungen.
Trotzdem war noch Hoffnung in ihm. Dass Ruha vielleicht einsehen würde, wie beschissen er sich benommen hatte. Als er zu Hause war, hatten sie geredet. Aber der Engel war immer noch nicht zurückgekehrt, dass ignorante Dummchen immer noch an der Macht. Er sprach von Liebe, sprach von Enttäuschung... aber dass es ihm selber genau so ging sah er nicht. Irgendwann hatte er das Gespräch einfach beendet, hatte versucht zu schlafen. Seine Gedanken waren nicht so sehr das Problem. Sie waren geordnet. Aber der Duft in seinem Bett, Ruhas Duft brachte ihn halb um den Verstand. Er hatte gedacht, die Liebe in ihm wäre erstickt worden durch das, was Ruha an Silvester angerichtet hatte. Aber dessen Duft in seinem Bett und die Tatsache, dass er nicht da war um ihn in den Arm zu nehmen und seine eiskalten Hände nicht wärmte... ließ ihn merken, dass da noch etwas war. Er vermisste ihn. Er vermisste diese arrogante Bitch, verdammt! Er wollte sieben Monate nicht einfach in den Wind blasen! Als die SMS weggeschickt war fühlte er sich klein. Als hätte er sein Ego im Anhang der SMS mit weggeschickt. Und Ruha schien das zu merken. Er versuchte ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, ihn endgültig als das eigentliche Arschloch des Silvesters hinzustellen. Dabei wusste er genau, dass er das nicht war! Er hatte nichts falsch gemacht! Er sagte, dass er gerade alles an Erinnerungen von ihm in eine Kiste packte. Er bekam Panik. Liebte Ruha ihn vielleicht nicht mehr? Hatte er jetzt alles zerstört, obwohl er doch nur wollte dass Ruha sich änderte? Gleichzeitig überfiel ihn die Wut, weil jede einzelne verdammte SMS von diesem Spast sich spöttisch anhörte. Schon wieder dieser altkluge Ton, der einfach so überhaupt nicht zu ihm passte! "Denk nach. Du fehlst mir auch, aber denk nach bevor sich dieser abend wiederholen muss". Was dachte der denn von ihm?! Dass er einfach so, aus Jux und Tollerei heraus schlussmachte?! Ja... das dachte er scheinbar... er wollte nicht einmal am nächsten Tag mit ihm reden. Wieder stellte er ihn als das Arschloch hin. Trotzdem schlief er beruhigter ein. Er hatte jetzt alles getan, hatte gezeigt dass er dazu bereit wäre es weiterzuführen.
Am nächsten Tag wachte er mit einer riesigen Wut im Bauch auf. Wozu hatte er sich da hinreißen lassen?! Er war Ruha förmlich in den Arsch gekrochen! Und alles was von diesem gekommen war, war Spott und Arroganz! Sowas machte man doch nicht wenn man jemanden liebte?! Sofort setzte er noch im Bett die nächste SMS auf, dass Ruha sich seine versöhnlichen Worte von gestern Nacht in den Arsch schieben konnte! Gut, so hatte er es nicht formuliert, dazu war er dann doch wieder zu feige aber... er hätte es gern so formuliert. Und ENDLICH kam von Ruha, dass er alles getan hätte um sich zu ändern. Nicht andres wollte er hören. Und ENDLICH schien Ruha begriffen zu haben dass er nichts weiter wollte als dass er um ihn kämpfte, aus Liebe. Dass er zumindest VERSUCHTE sich zu ändern. Diese ganzen Punkte abzuschaffen, die an Silvester seine Liebe in einem brodelnden Topf aus zorniger Lava eingeschmolzen hatte.
Alles war endlich wieder gut. Sein vom Berg abgestürzter Engel war wieder an seiner Seite. Er hatte ein schlechtes Gewissen weil Ruha wegen ihm total fertig war und Ruha hatte eins weil er sich so unmöglich aufgeführt hatte. Aber alles in allem... stand einem weiteren Jahr Ruha und Reita nichts im Weg... so lange sein Engel sein Engel blieb und die arrogante, höhnische Bitch in ihm verbannte, sich auch unter anderen so verhielt, wie er es von ihm gewöhnt war... und nicht wie ein wildfremder Mensch, den er nicht lieben KONNTE.

ja... das Foto is scheiße und ich seh aus wie 12... es war spät!

Sunday, January 2, 2011

there are so many things you'll never know...

I suffer just like you.
I'm not missing you... but kind of.
I still want you... I still want to fight... but only for the person I fell in love with.
The pure angel which is now gone.

Seven months fighting, suffering and a few happy moments... to be honest... actually I don't want to lose you... .